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Deutschlandradio Kultur 30.01.2007 · 13:07 Uhr

Schützenscheibe und Schützenkönig

Traditionen im Sauerland (und Siegerland)

Von Ludger Fittkau

Schützenfeste und Bier, das in Strömen fließt, Schlägereien im Festzelt, Fahnenschwenken, Umzüge mit grünen Uniformen
und Blaskapelle. Doch was steckt noch dahinter? Wie ist die Beharrlichkeit zu erklären, mit der Schützenrituale gepflegt
werden?

Eine historische Ausstellung in Lüdenscheid mit dem Titel "Schützenwelten. Bewegte Traditionen im Sauerland" hat den Anspruch,
zahlreiche Aspekte der Schützengeschichte zu beleuchten, die sich noch "im wissenschaftlichen Abseits" befinden. Schützenfeste gab
es bereits im 14. Jahrhundert, sie waren immer mehr als Jahrmärkte. Religion und Konfession spielten zum Beispiel eine große Rolle.
Schützenvereine sorgen im 19. Jahrhundert für innerstädtische "Ruhe und Ordnung", die Weltkriege des 20. Jahrhunderts und der
Nationalsozialismus führten wiederum zu einem Bedeutungswandel. Wie haben sich die "Schützenwelten" verändert und wie sieht das
Treiben rund um die Schützenscheibe heute aus?

"Wir sind ehemaliges Landesleistungszentrum und eine der größten Schießsportanlagen in Südwestfalen, haben zurzeit etwa um die
100 Mitglieder, wo man sagen kann: 30 Prozent Anteil an Jugendlichen, der stetig noch wächst. Wir sind sehr froh über die Geschichte,
wie es zurzeit läuft."

Mit sichtlichem Stolz beobachtet Jörg Schneider, der Vorsitzende des Schützenvereins Siegen-Eiserfeld, das wöchentliche Training
seiner jugendlichen Luftgewehr-Schützen. Zwischen acht und vierzehn Jahre alt sind die acht Mädchen und Jungen, die an diesem
Abend am Schießstand stehen - in bunten Schützen-Anzügen aus festem Leinen-Stoff:

"Die dienen aber nicht, wie oft angenommen wird, der Sicherheit. Die dienen zur Stabilisierung der Wirbelsäule. Das hat aber nichts
damit zu tun, viele denken ja, da käme Munition zurückgeflogen, man müsste Sicherheitsausrüstung haben. Das dient zur Stabilisierung
der Wirbelsäule hinten, weil der Stand an sich, beim Schützen ist ja nicht normal, man schiebt die eine Hüfte nach vorne und schiebt den
Oberkörper gleichzeitig zurück, man steht s-förmig eigentlich. Und das ist für die Wirbelsäule nicht das Optimale. Und wenn man dann
auch noch ein Gewicht in der Lage halten muss, dann ist das eigentlich ohne ne vernünftige Schießausrüstung gar nicht machbar."

Bis zu zwei Stunden harren die Kinder beim Training in dieser s-förmigen Körperhaltung aus. Der elfjährige Till ist erst zwei Monate
dabei, die ein Jahr jüngere Kathrin schon mehrere Jahre. Beide greifen mit sehr bedächtigen Bewegungen nach den Waffen:

Till: "Es muss schon ruhig sein und konzentriert."

Kathrin: "Ja wenn man da so rumzappelt, dann ist das auch nicht gut, dann trifft man ja gar nicht."

Vorsitzender: "Der Schießsport dient eigentlich dazu, die Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Aus eigener Erfahrung haben uns
viele Eltern berichtet, das, seit ihre Kinder schießen, die Konzentration und dadurch auch der Lernerfolg in der Schule zugenommen hat."

Trainer: "So - ihr habt jetzt dreißig Minuten für die zwanzig Wertungsschüsse, pro Spiegel ein Schuss und Beginn mit dem Kommando:
Start. Start! (…)"

"Na ja, das ist doch nicht schlecht, als ob ich hier abends immer über würde, 3000 na bitte, einen 4000 habe ich auch schon, noch mal
3000 und 5000, aber eine Niete habe ich dabei gehabt, immerhin."

50 Kilometer nördlich von Eiserfeld - kein Schützenstand, sondern die gläserne Eingangshalle des städtischen Museums von Lüdenscheid.
Außen auf der Glasfassade ist eine Schützenscheibe von mehreren Metern Durchmesser angebracht - darüber der weithin sichtbare
Schriftzug: Schützenwelten.
In der Eingangshalle setzt Museumschef Eckard Trox einen alten Spielautomaten in Bewegung:

"Ich stehe jetzt gerade vor dem Automaten Tura Amboss, den können unsere Besucher auch gerne bedienen, das ist so ein Automat, da
sind verschiedene Bälle unten in einer Auslage und dann kann man mit der Faust auf einen entsprechenden Druckknopf schlagen, der
Ball schnellt hoch und zwischen 5000 vermutlich Euro ist alles gestaffelt, eine riesig spannende Angelegenheit, es macht riesig Spaß."

Die automatische Ballschleuder stammt aus dem Jahr 1938 - Eckard Trox hat sie für seine Ausstellung "Schützenwelten" vom Deutschen Automatenmuseum in Espelkamp bekommen - wie einige andere alte Jahrmarktgeräte auch. So ist in der Eingangshalle des
Lüdenscheider Museums die Szenerie eines kleinen Schützenfestes entstanden. Erst, wenn man diesen Rummelplatz durchquert hat,
gelangt man in die eigentlichen Ausstellungsräume, in denen es chronologisch um die 500-jährige Geschichte des Schützenwesens in
Deutschland geht. Einen Schwerpunkt legt die Lüdenscheider Ausstellung dabei auf die Unterschiede, die katholische und protestantische Schützentraditionen hervorgebracht haben. Die Scheidelinie zwischen den Konfessionen läuft dabei auch mitten durchs Sauerland, erklärt
Eckard Trox:

"Viele Menschen in Deutschland kennen die Sauerlandlinie und wenn man dann von Dortmund oder Hagen auf der A 45 die ersten Berge
sieht, dann befindet man sich auf einmal im Sauerland, aber das Sauerland wird an einem bestimmten Punkt durchschnitten durch eine
unsichtbare Grenze und diese Grenze hat historische Wurzeln. Das eine ist die preußisch-protestantisch geprägte Grafschaft Mark auf der
einen Seite, das andere ist der kurkölnische Raum und wichtig beispielsweise in der märkischen Region sind solche Städte wie Soest,
Hamm, Iserlohn, Altena und Lüdenscheid, um einige zu nennen, auf der anderen Seite sind es eben Städte wie Attendorn, Olpe,
Marsberg oder Winterberg."

Die Stadt Lüdenscheid ist preußisch-protestantisch geprägt. Das spiegelt sich auch in der Lüdenscheider Schützengesellschaft, die gerade
500 Jahre alt geworden ist und damit zu den Traditionsreichsten in Deutschland gehört. Bernd-Rüdiger Lührs ist der Vorsitzende der
Gesellschaft:

"Bei uns geht es doch ein bisschen militärisch zu, das äußert sich auch in den Dienstgraden der Schützen. Auch unsere Dienstränge
gleichen sich so ein bisschen der ehemaligen Wehrmacht. Wir haben Schützen, wir haben Unteroffiziere, wir haben Stabsunteroffiziere,
wir haben Feldwebel oder einen Leutnant, Oberleutnant, Hauptmann, Oberstleutnant und Oberst. Der jeweilige Vereinsführer, ich lasse
mal den Führer weg, ist dann Oberst."

Als Bernd-Rüdiger Lührs die Tür der Lüdenscheider Schützenhalle öffnet, rückt gerade der Hausmeister eine Leiter unter einen der drei
riesigen Kronleuchter. Die Lüdenscheider Halle hat nichts gemeinsam mit dem bescheidenen Vereinsheim der Eisenfelder Sportschützen:
Es ist ein riesiges, nahezu sakral anmutendes Jugendstil-Gebäude, in dem viertausend Menschen Platz finden können. Millionenbeträge
musste Schützen-Chef Bernd-Rüdiger Lührs in den vergangen Jahren von Behörden und Privat-Spendern zusammenbekommen, um die denkmalgeschützte Halle erhalten zu können:

"Die Halle imponiert nicht nur durch die Ausmaße, sondern auch und da möchte ich ihr Augenmerk drauf richten, durch die Fenster.
Wir haben die bleigefassten Motivfester. Jedes Fenster hat einen eigenen Titel, ein eigenes Motiv, wir haben die Minne, wir haben die
 Industrie, wir haben das Handwerk, wir haben die Kunst und so weiter und so fort.
Gucken sie sich die Kapitelle an, dass ist also schon Kirche, eigentlich. Es gibt ein nettes Bonmot nebenbei. Wie haben vor einigen Jahren
für ein Benefizkonzert das Stabsmusikkoprs der Bundeswehr hier gehabt und die sind rein gekommen und haben erst einmal den Mund
nicht mehr zugekriegt und haben gesagt, in einer Kirche haben wir noch nicht gespielt."

Einmal im Jahr wird in der Halle der Vogel abgeschossen und damit der Lüdenscheider Schützenkönig ermittelt - Frauen nehmen nicht am Vogelschießen teil:

"Nur Männer. (…) Das ist aber eine Ausnahmesituation, es gibt durchaus auch andere Schützenvereine, hier in Lüdenscheid, wo auch die
 Frauen schießen dürfen und sogar Königin werden können."

In Eiserfeld zum Beispiel, wie Lührs dortiger Amtskollege Jörg Schneider bestätigt:

"Wir sind von der Hinsicht schon etwas toleranter. Bei uns gibt es diese strikte Trennung nach Männlein und Weiblein Gott sei dank nicht."

Auch die elfjährige Kathrin hat schon auf den Vogel geschossen:

"Ja, nicht auf den echten Vogel, auf den Holzvogel, und dann schießt man so Dinger: Erst die Krone, dann den Zepter, dann den Apfel,
dann den rechten Flügel, dann den linken Flügel."

Lührs: "Bei den aktiven Schützen, bei den Sportschützen will ich gar nicht mal sagen, aber bei den Jugendlichen, haben wir einen Trend
zu beobachten, von den aktiven Jugendlichen, es sind etwa zwölf, sind vier oder fünf Mädchen, ich weiß es nicht mal ganz genau. In ihren
sportlichen Leistungen sind die wesentlich besser als die Jungs. Denn die haben die Fähigkeit, sich zu konzentrieren."

Fraglich, ob bei solchen Entwicklungen die Lüdenscheider Geschlechtertrennung beim Vogelschießen langfristig wirklich aufrechtzuerhalten
 ist.
Bei den Schützenfeiern in der Halle gibt es sie ohnehin längst nicht mehr.
Die hundert Jahre alte Jugendstilhalle, die heute auch gerne für türkische Hochzeiten oder kleine Industriemessen genutzt wird, ist
ein stummer Zeuge der wechselvollen politischen Geschichte des Landes:

"Sie ist im Krieg als Lazarett genutzt worden, sie ist als Getreidesilo benutzt worden, es hat riesengroße Parteiveranstaltungen gegeben,
auch im Dritten Reich. Adenauer ist hier gewesen, Brandt ist hier gewesen. Hier ist die IG Metall NRW gegründet worden, also sie hat
schon einen sehr historischen Background, vom frühesten Zeitpunkt angefangen bis in die heutige Zeit."

So offen die Lüdenscheider Schützengesellschaft seit langem für kulturelle und politische Veranstaltungen aller Art ist - an den
bürgerlich-militärischen Schützenritualen will man aus Traditionsgründen festhalten. Und dies, obwohl die Vereinssitten schon vor
hundert Jahren auf Befremden stießen - bei den Industriearbeitern Lüdenscheids nämlich:

"1910 hat sich eine Gruppe abgespalten von uns, weil sie mit der Hochnäsigkeit der Fabrikanten oder Industriellen nicht zurechtkam,
das waren die von ihnen soeben zitierten Arbeiter, die dann das zwar ganz geschickt gemacht haben, sind ausgetreten und haben nicht
gesagt, sie wollen einen Arbeiterschützenverein gründen, sondern haben gesagt: Wir sind der Schützenverein für das Land Lüdenscheid,
denn zu der Zeit gab es die Stadt Lüdenscheid und das Land Lüdenscheid, das waren zwei selbstständige Gemeinden und das war ein
geschickter Schachzug, vor die Türen der Stadt zu gehen, aber es war das Sammelbecken der Arbeiter."

"Es gibt dann insbesondere während der Zeit des Deutschen Kaiserreichs eine intensive Diskussion auch hier im (…) nahe gelegenen
Ruhrgebiet und die Neugründungen, die führten dazu, dass die Behörden auf diese Neugründungen - da waren dann auch sozialdemokratische
Elemente im Zweifelsfall vertreten - ausgesprochen restriktiv reagierten. Während diese Traditionsschützengesellschaft drei Tage feiern
durften, machten die Behörden dann mit diesen Neugründungen dann kurzen Prozess. Das seien instabile Elemente, sozialdemokratisch
durchsetzt, und das müsse man im Zweifelsfall dann eben auch unterbinden."

Zwei Männer um die vierzig zielen am Kleinkaliberstand des Eisenfelder Schützenvereins auf die in 50 Meter Entfernung aufgehängten
Zielscheiben. Immer wieder sausen die Scheiben nach einigen Schüssen an einem Seilzug zum Schützen, der seine Treffer begutachtet.
Der Eisenfelder Schützenverein ist im Arbeitermilieu entstanden. In Eigenarbeit wurde die Schützenanlage vor etwas mehr als 50 Jahren
am Ortsrand gebaut, berichtet der heutige Vereinsvorsitzende Jörg Schneider:

"Es wurde auf einer Kohlenhalde geschossen oder in einer Gaststätte, aber da auch der Mitgliederansturm stetig wuchs, wollten sie damals
was Eigenes schaffen.
Wir haben hier absolut keine Unterscheidung zwischen Adel, Arbeiter, Angestellte oder höhere Wirtschaftsboss-Kinder, das nicht.
Wir sind von der Struktur her vom Arbeitslosen bis zum Generaldirektor ist eigentlich alles vertreten."

Doch trotz dieser demokratischen Tradition der heimischen Schützen sind im Ortszentrum von Eiserfeld, durch das eine stark befahrene
Bundesstraße verläuft, die Meinungen zu Schützenvereinen geteilt:

"Ne, ich habe andere Vorstellungen von meiner Freizeit."

"Einfach grundlos rumballern. (…) Net mein Ding."

"Aber selbstverständlich, der Eiserfelder Schützenverein ist ein alter Traditionsverein von Eiserfeld, bin vor vielen Jahrzehnten auch
mal für ein Jahr drin gewesen und ich muss die Jungen und Mädchen bewundern, die die Tradition hochhalten und dort oben wird auch
sehr viel Leistung geschossen und die sind alle sehr rege. Und ich bin froh, als alter Eiserfelder, dass es so was auch in Eiserfeld gibt."

"Das Gros der Mitglieder bei solchen Vereinen ist allerdings ein "Saufen. Saufen, Baller, Baller-Publikum", deshalb möchte ich eigentlich
persönlich mit der Klientel nicht unbedingt konfrontiert werden."

Museumsdirektor: "Hallo, wir machen mal ein bisschen Musik, ist der Stecker…"
Frau: "Ja Wunderbar!"
"Da kann ich hinterher was dazu sagen…"

Museumsdirektor: "Das ist unser Orchestrion Halensia aus Antwerpen, ein Riesengerät, an dem man an der Lautstärke gar nichts regeln
kann und das ist ein Orchestriun, das eine gesamte Kirmes wirklich akustisch füllen kann."

Neben den alten Musik- und Spielautomaten, die bei Schützenfesten in der ersten Hälfte zwanzigsten Jahrhunderts zum Einsatz kamen,
gehören noch viel ältere Schützenscheiben zu den Höhepunkten der Lüdenscheider Ausstellung "Schützenwelten". Ausstellungsmacher
Eckard Trox:

"Diese Scheibe stammt aus dem Jahr 1790, ein Jahr nach der großen französischen Revolution, und es ist etwas ganz bemerkenswertes auf
dieser Scheibe zu sehen, nämlich auf der rechten Seite befindet sich ein Bischof, der sich von einem Untertan in einer bürgerlich geprägten
Stadt huldigen lässt. Auf der anderen Seite sieht man Szenen, die man vielleicht mit Revolutionsgräuel beschreiben kann. Da wird gerade
eine Bürgerliche enthauptet, da werden Personen gehängt, dort marschieren Revolutionstruppen durchs Land und die Aussage dieser
Scheibe ist natürlich vollkommen klar: Oben links, in dem Bereich, wo die Revolutionsgräuel dargestellt sind, sind noch einmal Kreise
angeordnet, auf die dann auch geschossen werden soll. Also links die Bösen, dort sollte geschossen werden und rechts das Gute, der
Bischof, dort sollte nicht geschossen werden. Aber einer der Schützen hat nicht so genau getroffen, der hat den Bischof nur um fünf oder
sechs Zentimeter verfehlt, und ich vermute, dass dieser Schütze innerhalb seiner Organisation einigen Spott ertragen musste,
möglicherweise hat er sogar Ärger bekommen."

In einen anderen Ausstellungsraum gelangt man durch eine labyrinth-artige mittelalterliche Maueranlage aus Pappmasché.
Sie erinnert daran, dass die ersten Schützengilden die Stadtmauern der Städte vor feindlichen Angriffen zu verteidigen hatten. Der
verwinkelte Mauerngang endet in einem Raum, in dem mehrere Videomonitore Filmdokumente mit Schützenfesten seit den 1920er
Jahren zeigen.
Auf einer Großbildleinwand ist ein Schützenumzug zu sehen, in dem türkische und griechische Folkloregruppen mitziehen. Für den
Historiker Eckard Trox symbolisiert das den Wandel der aktuellen Schützenkultur:

"Es sind eben nicht mehr die Schützenvereine allein mit ihrem Gleichschritt, sondern es ist viel, viel bunter. Das war nochmals eine
Gruppe aus Griechenland, die wir da gerade gesehen haben und man spricht im Kontext dieser Umzüge auch gelegentlich von historischem
Karneval, das gehört sicherlich als Element auch mit dazu."

In der Sportschützenhalle von Eiserfeld geht das Jugendtraining unter Wettkampfbedingungen in die Schlussphase. Die ersten
Pappkarten mit den aufgedruckten Schießscheiben, auf die gezielt wurde, werden vom Trainer in einen Auswertungsautomaten gesteckt:

Till, der ja erst seit zwei Monaten dabei ist, muss kämpfen, um mit den erfahrenen Mädchen neben ihm mithalten zu können.

Am Ende bleibt vom Schießstand in Eiserfeld und den Schützenwelten an der Sauerlandlinie der Eindruck: Die Zukunft einer ehemals männerbündischen Domäne könnte - weitgehend - weiblich sein:

Kathrin: "…erst die Krone, dann den Zepter, dann den Apfel, dann den rechten Flügel, dann den linken Flügel."